So macht Hundetraining in Dortmund Spaß

Körpersprache einsetzen

Hunde reagieren sehr sensibel auf Haltung, Bewegungen und Mimik mit ihrer Sozialpartner. Die Körpersprache des Menschen spielt daher im Umgang mit dem Hund unbestreitbar eine wichtige Rolle. Viele Trainer legen großen Wert darauf, dass der Mensch "Worte" aus dem Verhaltensrepertoire und der Körpersprache des Hundes nachahmt. So ist Hundetraining in Dortmund mit Spaß garantiert. Dies soll eine bessere Verständigung mit dem Hund ermöglichen. Auf den ersten Blick ist dieser Gedanke bestechend: der Hund ist offensichtlich nicht in der Lage, die Sprache seiner menschlichen Sozialpartner zu übernehmen, aber vielleicht geht es umgekehrt? Die Sache hat allerdings bei genauem Hinsehen mehrere Haken: erstens gibt es viele hundliche "Vokabeln", die man als Mensch einfach nicht richtig "aussprechen" kann. Es fehlt uns Zweibeinern zum Beispiel an Schnauzen, Ruten und Fell, das man sträuben kann. Es besteht daher Gefahr, dass der Hund etwas ganz anderes versteht, als man ausdrücken wollte. Es ist außerdem durchaus nicht sicher, dass der Hund selbst noch die eigene Sprache versteht. Hunde sind keine Wölfe mehr. Wie der amerikanische Trainer Gary Wilkes es ausdrückt: Gut möglich, dass einem Hund die Gene fehlen, die ihn verstehen lassen, was ein Alphawurf bedeutet. Er besitzt aber vielleicht noch Gene, die ihm sagen, wie er jemanden ins Gesicht beißt, der versucht, ihn auf den Rücken zu werfen.

Auftretende Schwierigkeiten

Damit sind wir auch schon beim nächsten Problem: wenn man den Hund in seiner eigenen Sprache "anredet", muss man auch in Kauf nehmen, dass er in seiner eigenen Sprache antwortet, zum Beispiel mit den Zähnen. Man sollte also "Hundesprache" differenziert und überlegt einsetzen. Insbesondere das Nachahmen von Dominanz- und Imponiergesten kann gefährlich sein, vor allem wenn es in engstem Kontakt zum Hund stattfindet wie zum Beispiel beim Alphawurf, ins Ohr beißen, sich über den Hund beugen, ihn "niederstarren" und "niederknurren" oder über die Schnauze fassen. Der Hund kann die Signale missverstehen und eventuell mit Gegenaggression antworten. Und es ist durchaus nicht immer wünschenswert, zu fördern, dass er seinerseits den Menschen wie einen anderen Hund behandelt.
Eine andere Form von Körpersprache des Menschen, die nicht selten zu Problemen oder sogar Unfällen führt, sind Verhaltensweisen, die für den Hetzjäger Hund Beutereize sind. Dazu zählen zum Beispiel Wegrennen, Zappeln oder auch Hinfallen und auch (zusätzlich durch den Geruch übertragen) Anzeichen von Angst oder gar Panik bei der "Beute". Vom Hund weg- oder an ihm vorbeirennen, herumhüpfen sowie in der Bewegung erstarren und dann plötzlich lossprinten löst sehr starkes Jagdverhalten aus. Darum ist Jogger- oder Fahrradfahrerhetzen bei vielen Hunden ein beliebtes "Hobby". Auch spielende Kinder sind in dieser Hinsicht eine große "Versuchung". Alle genannten Beutereize können aber auch vom geschickten Hundeführer in der Ausbildung als Lockmittel oder zu Motivation genutzt werden.
Ob es durch vom Menschen ausgehende Beutereize zu Problemen kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist wieder die gute Sozialisation. So entsteht Hundetraining in Dortmund mit Spaß. Ein gut sozialisierter Hund wird kaum jemandem etwas tun.

Comments are closed.